ETF Depot Vergleich

Erfahren Sie jetzt, welches ETF Depot für Sie das Richtige ist. Wir haben in diesem ETF Depot Vergleich die besten Broker für Sie herausgepickt – basierend auf Fakten und Erfahrungen. Sehen Sie sich die besten ETF Despots genau an, ehe Sie eine Entscheidung treffen.

flatex ETF Depot

Bestes ETF Depot

FLATEX

In Deutschland ist flatex für niedrige Gebühren und ein breites Handelsangebot bekannt. Mit über 350 ETF Sparplänen teilweise ohne Ordergebühren bietet flatex das beste ETF Depot im Vergleich an.

Flatex ist ein Online Broker, der neben FX und CFD Handel auch im Wertpapierhandel einiges zu bieten hat. Anleger können ETFs als Einmalanlage oder als Teil eines ETF Sparplans erstehen. Über die Partnerunternehmen Comstage, x-tracker und Lyxor können ETFs ab 500 EUR Ordervolumen sogar kostenlos gehandelt werden.

Neukunden kommen bei flatex auch beim ETF-Handel in den Genuß, besonders niedriger Gebühren. Für den Handel auf deutschen Börsenplätzen gilt zudem eine Deckelung der Ordergebühren. Pro Order zahlt der Neukunde 3,80 € flat und zwar nicht nur für ETFs, sondern auch für Aktien, Optionsscheine, Zertifikate, Fonds und Anleihen.

ETF Sparpläne gibt es wie bereits erwähnt teilweise ohne Ordergebühr. Insgesamt sind über 700 ETFs sparplanfähig.

degiro ETF Depot

Günstigstes ETF Depot

DEGIRO

Unsere Preis-Leistungs-Empfehlung ist das ETF Depot von DEGIRO. Mit 2 EUR Ordergebühren plus Kommission ist DEGIRO der günstigste Anbieter im ETF Depot Vergleich. Dafür muss der Kunde auf Beratung verzichten.

Kostenorientierte Anleger können bei DEGIRO seit 2014 Wertpapiere kaufen. Als einer der größten Broker in Europa ist dieser Anbieter vielen Deutschend ein Begriff. Kunden müssen selbstverständlich auch nicht auf ETF verzichten – im Gegenteil, ca. Börsenplätze bieten reichlich Auswahl für Anleger.

Aktuell lassen sich rund 200 ETFs kostenlos handeln, darunter Anbieter wie Amundi-ETFs und iShares. Hinzu kommen wie bereits angemerkt weitere ETF, die mit einer 2 EUR Ordergebühr sehr günstig sind. Der Handel auf internationale Börsenplätzen kann mit einem Grundpreis von 0,50 EUR sogar noch günstiger sein. Der Maximalpreis einer Order ist derweil mit 30 EUR gedeckelt.

DEGIRO ist für Anleger der in den meisten Fällen das günstigste Depot und zwar egal, ob man ETF oder andere Wertpapiere handeln möchte. Im Bereich der Kundenbetreuung kann man dafür nicht zu viel erwarten.

LYNX ETF depot

Bestes ETF Depot für erfahrene Anleger

LYNX

Erfahrene Anleger sind bei LYNX ander richtigen Adresse. Hier werden faire Preise für umfangreichen Handel in deutschen und internationalen Börsen aufgerufen. Professionelle Trading-Tools ermöglichen maximale Performance.

LYNX ist ein Direktbroker, bei dem deutsche Kunden auf hunderte ETFs in aktuell 17 Börsenplätzen weltweit zugreifen können. Der Anbieter wurde 2006 in den Niederlanden gegründet, ist aber bereits seit einiger Zeit mit einer Zweigstelle in Berlin auch in Deutschland vertreten. LYNX überzeugt nicht nur zahlreiche Kunden von seinen Services, sondern auch Fachzeitschriften wie das Handelsblatt, das LYNX zum besten Online-Broker auszeichnete.

Anleger können sich auf faire Gebühren freuen – darunter 5 USD pro Kauf von amerikanischen ETFs. Professionelle Trading Tools wie die Trader Workstation mit über 70 technischen Indikatoren und über 50 Ordertypen und Orderzusätze helfen dabei, die maximale Performance herauszukitzen.

Somit ist LYNX eine hervorragende Alternative zu flatex und gerade fortgeschrittenen Anlegern zu empfehlen. Webinare helfen aber auch Anfängern dabei, erfolgreich in ETFs zu investieren.

So funktioniert unser ETF Depot Vergleich

Während im Idealfall ein Online Broker gleichzeitig die niedrigsten Gebühren, das breiteste Handelsangebot und den besten Kundendienst aufweisen kann, sieht die Realität anders aus. Verschiedene Anbieter haben auch verschiedene Stärken und Schwächen. Wir analysieren deshalb anhand von Fakten und den Erfahrungen echter Kunden, welches Depot zu welchem Anleger passt und präsentieren unseren Lesern verschiedene Optionen.

Dieser ETF Depot Vergleich soll Ihnen helfen, aus den vielen verschiedenen Angeboten im Internet das passende auszuwählen. Dabei empfehlen wir Ihnen, auf die folgenden Aspekte besonders Wert zu legen:

1. Depotgebühren 💶

Moderne Online Broker erheben in der Regel keine Depotführungsgebühren. Durch die Einsparungen, die durch den Verzicht auf Filialen und Beratern aus Fleisch und Blut entstehen, sind Direktdepots deshalb nicht auf Grundgebühren angewiesen. Allerdings gibt es nach wie vor Gebühren für Trades – hier gilt es also, ganz genau hinzusehen.
 
Beim Kauf von ETFs fallen in der Regel zwei Sorten von Gebühren an. Erstens die Ordergebühren, zweitens die Kommission als prozentualer Anteil am Ordervolumen. Die Kostenstruktur eines ETF Depots ist maßgeblich dafür ausschlaggebend, für welche Art von Anleger es sich eignet. Gerade wer größere Summen bewegt, für den fällt die fixe Ordergebühr nicht so sehr ins Gewicht.
 
Viele ETF Depots bieten Sparpläne für Kleinanleger an. In diesem Fall ist der Kauf von ETFs in vielen Fällen sogar kostenlos. Diese Art der Geldanlage lohnt sich also gerade für Leute, die auf lange Sicht einen Teil ihres Einkommens anlegen wollen. Achten Sie darauf, dass keine Versteckten Gebühren anfallen.
 

2. Handelsmöglichkeiten 🛒

Vor dem ersten Investment sollten Sie wissen, auf welchen Märkten Sie aktiv werden wollen. ETFs lassen sich in zahlreichen Börsen in Euro und der Welt handeln – allerdings nur, wenn der Broker auch ein ausreichendes Handelsangebot zur Verfügung stellt. Neben Börsen in Deutschland sind gerade US Börsen sehr interessant für Anleger, die mit ETFs handeln wollen. Bevor Sie sich für ein Online Depot entscheiden, sollten Sie genau wissen, auf welchen Märkten Sie aktiv sein wollen.

Schlussendlich ist neben der Vielfalt an Börsenplätzen auch die gesamte Anzahl an ETFs und sparplanfähigen ETFs von Bedeutung. Fakt ist: Die Anzahl an ETFs wächst stetig und die Kunden von seriösen Online Brokern haben meistens mehr als nur genügend Möglichkeiten, sich ein ETF-Portfolio zusammen zu stellen. Seien Sie trotzdem kritisch und schauen Sie sich das Angebot genau an.

3. Depotführung 📱

Wer mit Wertpapieren handelt, sollte bei der Depotführung nicht scheitern. Der Broker muss es dem Kunden so einfach wie möglich machen, ETFs zu kaufen und zu verkaufen. Bereits die Erstellung eines Kontos kann derweil ein Pronlem darstellen, muss es aber nicht, sofern der Anbieter beispielsweise einen kostenlosen Depotwechsel ermöglicht.

Je nach Anbieter stehen einem verschiedene Trading-Software zur Verfügung. Meist gibt es eine hauseigene Lösung und die Möglichkeit, Software von Drittanbietern wie Meta-Trader zu verwenden. Auch über eine App lassen sich mittlerweile ETFs handeln – allerdings meist mit reduziertem Funktionsumfang.

4. Einlagensicherung 🔐

Liegt der Standort der Depotbank in Deutschland, so gilt das deutsche Sicherungsverfahren. Ein Anleger ist damit mit maximal 100.000 EUR abgesichert. Darüber hinaus nehmen einige Broker am Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. teil und können damit noch mehr Sicherheiten bieten. Das Thema Einlagensicherung wir von vielen Anlegern oft vermieden, da man beispielsweise von einer Insolvenz des Brokers nicht ausgehen möchte. Jedoch sollte man sich für den Fall der Fälle wappnen und sich für ein sicheres Depot entscheiden.

So wählen Sie das richtige ETF Depot

In diesem Vergleich haben wir Ihnen drei Anbieter vorgestellt, die wir ohne Wenn und Aber empfehlen. Die Frage ist nur, welches am besten zu Ihnen passt.

Am besten, Sie machen sich darüber Gedanken, wie Sie das Depot nutzen wollen. Fragen Sie sich, auf welchen Märkten Sie aktiv werden wollen und definieren Sie Ihr Budget. Wenn Sie bereits Erfahrungen mit Brokern und ETFs gemacht haben, analysieren Sie Ihre tatsächlichen Gewohnheiten als Anleger und definieren Sie Voraussetzungen für Ihren nächsten Broker.

Handelsgewohnheiten

Die Geld Anlage per ETF erfolgt entweder über das Kaufen von ETFs zu einem beliebigen, frei wählbaren Zeitpunkts oder über einen Sparplan. Je nach dem, für welche Herangehenweise Sie sich entscheiden, kommen unterschiedliche Broker für Sie in Frage.

Entscheiden Sie sich für einen ETF Sparplan, so ist flatex der große Gewinner in unserem Vergleich. Auch andere bekannte Broker wie ING sind eine gute Lösung.

Falls Sie jedoch auf einen Schlag ETFs kaufen wollen und keinem festen Plan folgen, bieten sich ebenfalls DEGIRO und LYNX an. Beide Anbieter sind sehr gut darin, dem Anleger Zugang zum internationalen Parkett zu gewähren und machen das zu äußerst fairen Preisen. Bei der Wahl des Depots können Kleinigkeiten den Ausschlag geben.

Kostenstruktur

Wie bereits vorher angemerkt, sollten Sie sich über Ihre Gewohnheiten als Anleger im Klaren sein. Nur so können Sie im Voraus berechnen, welches Depot am Ende des Tages am günstigsten ist.

Unterscheiden Sie die feste Ordergebühr, die Provision als prozentualer Anteil des Trades und Zusatzgebühren. Letztere werden von vielen Anlegern als versteckte Kosten bezeichnet. Hier können wir keine pauschalen Angaben machen, da diese von Fall zu Fall unterschiedlich ausfallen. Wer an vielen verschiedenen Börsenplätzen aktiv sein möchte, muss damit rechnen, dass hier und da ein paar Gebühren am Kunden haften bleiben.

Demokonto

Ein Demokonto ist bei ETF Brokern nicht besonders ausgebreitet. Lediglich LYNX bietet aktuell ein solches Konto für den Zeitraum von 14 Tagen an. Es lohnt sich jedoch auf jeden fall, erste Eindrücke zu sammeln, ehe man die Erstellung eines richtigen Kontos in Angriff nimmt.